5. Schulwoche – Polycom (Funk), Säure-Basen- und Wasser-Elektrolyt-Haushalt, Grundlagen Pflege und Grundlagen Knochenlehre

Etwas verspätet kommt nun auch der Wochenbericht der 5. Schulwoche. Die Schule und das Lernen / Vorbereiten beanspruchen im Moment etwas mehr Zeit, wodurch ich weniger Zeit für das Schreiben von neuen Beiträgen habe. In dieser 5. Woche hatten wir wieder sehr viele Theorielektionen. Einzig am Montagvormittag waren wir praktisch unterwegs. Dabei konnten wir wieder einige spannende und lehrreiche Fallbeispiele lösen.

Säure-Basen-Haushalt

Dies war der erste von mehreren Theorielektionen in dieser Woche. Für mich persönlich ein komplett neues Thema. Ich hatte mich zuvor noch nie damit auseinander gesetzt. Doch schon beim Einlesen auf diese Lektion habe ich bemerkt, wie wichtig dieses Thema für unseren Beruf ist. Daher habe ich versucht, im Unterricht sehr genau aufzupassen und mir Notizen zu machen. Die wichtigsten Schlüsselwörter waren:

  • pH-Wert / Blut pH-Wert
  • Kohlensäure-Bikarbonat-Puffer
  • Protein-Puffer
  • Metabolische Azidose
  • Metabolische Alkalose
  • Respiratorische Azidose
  • Respiratorische Alkalose

Wasser-Elektrolyt-Haushalt

Neben dem Säure-Basen-Haushalt gibt es auch noch den Wasser- und Elektrolyt-Haushalt, welchen wir ebenfalls in der 5. Schulwoche durchgenommen haben. Wenn man bedenkt, dass ein durchschnittlicher Erwachsener zu etwa 60-65% aus Wasser besteht und für diverse Körperfunktionen verschiedene Elektrolyte benötigt, merkt man sehr schnell, das auch dies ein grundlegendes und wichtiges Thema ist. Wir haben gelernt, welches die wichtigsten Elektrolyte im menschlichen Körper sind (Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Chlorid und Phosphor) und wie wichtig das Gleichgewicht des Wasser- & Elektrolythaushalts ist. Hat man von einem Elektrolyt zu viel oder zu wenig (Elektrolytstörung) wirkt sich dies sehr schnell auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen aus. Besonders Störungen des Kalium-, Natrium- und Kalzium-Gleichgewichts können sich schwerwiegend auf unsere Gesundheit auswirken. Gleich verhält es sich mit dem Wasserhaushalt, wenn die Flüssigkeitseinfuhr nicht mit der Flüssigkeitsausfuhr im Gleichgewicht steht. Zudem hat die Störung des Wasserhaushalts meist auch Auswirkungen auf den Natriumhaushalt. Es ist dann unsere Aufgabe, die Symptome einer Entgleisung bzw. ein Ungleichgewicht zu erkennen und die richtigen Massnahmen einzuleiten. Die wichtigsten Schlüsselwörter waren:

  • Wasserein- & ausfuhr
  • Hyper- & Dehydratation (Wasserhaushalt)
  • Hyper- & Hyponatriämie (Natriumhaushalt)
  • Hyper- & Hypokaliämie (Kaliumhaushalt)
  • Hyper- & Hypokalziämie (Kalziumhaushalt)
  • Hyper- & Hypophosphatämie (Phosphathaushalt)
  • Hyper- & Hypomagnesiämie (Magnesiumhaushalt)
  • Chloridmangel

Einführung Polycom (Funk)

Am Dienstagnachmittag wurde es praktisch gesehen nochmals spannend. Wir lernten den Umgang mit dem Polycom (Funk) und die Grundlagen des Funkens kennen. Der erste Teil war ein stark verkürzter Theorieteil, mit den wichtigsten Grundlagen (Funktionen, Aufbau, Regeln, usw.). Der zweite Teil war dann praktisch orientiert. Man musste aufgeteilt in 4 Gruppen 12 verschiedene Fragen (Posten), die auf dem ganzen Schulgelände verteilt waren, beantworten. Dabei wurden 1-2 Personen als fiktive Einsatzleitzentrale (kurz ELZ) bestimmt, die zur Unterstützung angefunkt werden konnte. Die restlichen Personen mussten die Posten suchen und die Fragen beantworten. Konnte eine Frage nicht beantwortet werden, bestand die Möglichkeit, die ELZ (fiktiv) anzufunken. Diese konnte dann die Antwort im Internet suchen. Für schwierige Wörter, wie z.B. bei Medikamentennamen, musste man das Wort mit Hilfe der internationalen Buchstabiertabelle buchstabieren.

Polycom (Funk) mit int. Buchstabiertabelle

Grundlagen der Pflege

Wir haben uns, hinsichtlich der bevorstehenden Praktika (Geriatrie/Spitex, Akutpflege), auch schon mit den Grundlagen der Pflege beschäftigt. Der Unterricht war zum grossen Teil theoretisch ausgerichtet. Zwischendurch gab es immer wieder kleine praktische Einheiten wie zum Beispiel die Mobilisation von Patienten. Primär haben wir in dieser Theorieeinheit gelernt, welche Aufgaben die professionelle Pflege hat, und wo die Schwierigkeiten liegen.

Grundlagen Knochenlehre

Am Ende der Woche stand nochmals eine Theorielektion auf dem Stundenplan. Es ging um den Bewegungs- & Stützapparat des menschlichen Körpers. Einen ganzen Tag haben wir uns mit der Knochenlehre beschäftigt, und dabei unter anderem gelernt, welche Arten von Knochen es gibt, wie diese entstehen, was bei einer Knochenfraktur passiert und welche Knochen zum menschlichen Skelett gehören.

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